WISSEN KOMPAKT: HIRSE

Seitdem Ernährungswissenschaftler herausgefunden haben, dass Hirse richtig gesund ist erlebt das Getreide aus der Familie der Süssgräser eine Renaissance auf den europäischen Tellern. Hirse ist besonders reich an Mineralstoffen und Spurenelementen.

Magnesium, Silizium und Eisen sind reichlich in ihr enthalten und fördern gesunde Haut, Nägel und Knochen. Über die Extraportion Eisen freut sich das Blut. Der hohe Siliziumanteil revitalisiert Haut und Bindegewebe.

Auch wenn Hirse zu den Getreiden zählt unterscheidet sie sich erheblich von Weizen & Co: Hirse ist glutenfrei und bildet im Körper keine Schleimstoffe. Vor der Verarbeitung will Hirse gut gereinigt werden – die äußere Hülle enthält den seifigen Antinährstoff Saponin. Dieser ist zwar nicht von Grund auf böse, sollte aber nur in moderaten Dosen verzehrt werden. Also: Hirse unter heißem Wasser abspülen bis es nicht mehr schäumt.

Damit das Eisen auch im Körper ankommt muss Vitamin C mit in die Nahrung. Eine Idee ist der ein Hirsesalat mit Paprika – einem besonders Vitamin C reichen Gemüse. Hier findest du die gesunde eat better Variante im Bulgurstyle – wirklich sensationell! Und hier geht es zu den anderen eat better Rezepten mit Hirse!

Hirse hat viele schnelle Kohlenhydrate und eine gewaltige glykämische Last. Dementsprechend ist die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel erheblich – ein Effekt, der z.B. nach einem Krafttraining oder als Powersnack durchaus erwünscht sein kann. Wenn du Hirse verarbeitest solltest du mit Fetten sparsam umgehen, außer du legst gesteigerten Wert auf ein bisschen Hüftgold.

Hirse kommt im Supermarkt meist aus China oder Russland. Wenn du den vollen Nutzen aus dem Lebensmittel haben willst, solltest du beim Einkauf auf Bio-Qualität achten. Infos und Bezugsquellen zu Samen, Saaten und Pseudogetreiden findest du hier!

 

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