MEIN WEG AUFS SIEGERTREPPCHEN: DAS TEAM MACHT DIE MEDAILLE!

Zagreb liegt lange zurück, Klausuren sind geschrieben, die Rudersaison 2016 ist offiziell beendet – kurzum: der „normale“ Wahnsinn hat mich wieder.  Zeit, die Vorbereitungsphase meines vergangenen Saisonhöhepunkts, die European Universities Games 2016 in Zagreb (Kroatien) an dieser Stelle Revue passieren lassen.

Im vergangenen Jahr durfte ich die Erfahrung machen von dem Kompetenzteam eat better und move better den Rücken gestärkt zu bekommen – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Meine Verletzung aus dem Vorjahr hatte mir einiges an Geduld und sportlicher Vernunft abverlangt: Ich entschied mich, in der Saison 2016 nur einen einzigen Wettkampf zu fahren – die European Universities Games, deren Qualifikation ich bereits im Vorjahr errudert hatte. Ohne die Unterstützung von Andreas und Markus wäre eine Teilnahme im Leben nicht möglich gewesen.

Markus Bremen von move better startete bereits im Oktober 2015 ein athletisches Rehabprogramm mit mir. Schon im Frühjahr 2016 konnte ich schon wieder einige Kilometer auf dem Wasser verbringen. Und das war auch gut so.

Caro und Markus beim ...

Um während meiner Vorbereitungszeit und schließlich auch in Zagreb Kraft aus einer perfekte Kombination aus Training und Ernährung schöpfen zu können, stieß im März Andreas dazu. Gemeinsam gingen wir auch den nicht unerheblichen Faktor „Gewichtsmanagement“ an, da ich in Zagreb im Frauen-Leichtgewichts-Einer an den Start gehen sollte. Das bedeutet zwei Stunden vor jedem Rennen muss ein Körpergewicht von maximal 59kg auf die Waage gebracht werden.

Treppchen ist Treppchen

Treppchen will geübt sein …

Durch die unfreiwillige Trainingspause und das ein oder andere „Goodie“ bewegte ich mich jedoch in etwas höheren Sphären – genauer gesagt mussten acht Kilogramm Speck runter, ohne dadurch Leistungseinbußen zu produzieren. Andreas wandte viel Zeit und Herzblut auf, mir in den folgenden vier Monaten mit einem zielgerichteten Coaching unter die Arme zu greifen. Dieses orientierte sich dabei an dem eat better-Prinzip: natürliche Power aus qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und Superfoods. Um mein knappes studentisches Budget wissend, erzählte Andreas Peter Hamacher und dem Nuss- und Mark Weggenmann aus Tettnang von unserem Projekt. Ab dato sponserte mich die Landmetzgerei Hamacher in Gleuel für die Zeit bis Zagreb mit hochwertigen Fleischprodukten.

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Auf den Teller kam (und kommt) also das artgerecht erzeugte Fleisch der Landmetzgerei Hamacher 🙂 Darüber hinaus durfte ich mich über leckere Nüsse und Trockenfrüchte aus den Beständen der Familie Weggenmann,  freuen.
An dieser Stelle nochmal einen ganz herzlichen Dank an meine Sponsoren!

 

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Zusätzlich gab mir die Hürther Heilpraktikerin Ursula Steinhorn weitere umfangreiche Unterstützung. Mit Naturheilverfahren, wie Akupunktur und Bioresonanz-Therapie, förderte sie meinen Genesungsprozess merklich. So verschwand das gelegentlich auftretende, unangenehme Zwacken recht schnell wieder und ich konnte im Training ordentlich Druck machen.

Verstärkung bekam das Team später noch durch Carsten Ulen, der mich bezüglich eines zielführenden Car(b)o-Loadings und Gewichtsmanagements, unmittelbar vor der Waage, beriet.

Durch diese starke Unterstützung und den persönlichen Einsatz aller Beteiligten schaffte ich es tatsächlich in Zagreb mit einer Top-Vorbereitung und einer punktgenauen Landung auf der Waage im Frauen-Leichtgewichts-Einer an den Start zu gehen.

Über die Tatsache, dass sich Andreas in der kurzen Zeit die wir uns kannten so sehr für den Rudersport und meine Entwicklung beg20160715_082843eistern konnte und mich kurzerhand nach Kroatien zu den European Universities Games begleitete, freute ich mich sehr – natürlich auch über die ambitionierte verbale Unterstützung vom Seeufer aus.

So maß ich mich in insgesamt drei Rennen auf dem kroatischen Jarun-Lake mit Studentinnen aus ganz Europa und wurde in einem spannenden Finale schließlich mit der Bronze-Medaille belohnt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der European Universities Games ließen Andreas und ich unseren Kroatien-Aufenthalt mit einem Besuch des Zagreber Wochenmarkts ausklingen – aber nicht ohne ausgiebig das frische Obst, Gemüse und die Speck-Spezialitäten zu probieren. Der Heimweg wurde also hochzufrieden, gesättigt und mit dem ein oder anderen Souvenir vom Wochenmarkt im Gepäck angetreten.

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Durch den persönlichen Einsatz und die Begeisterungsfähigkeit aller Beteiligten haben wir eine tolle Zusammenarbeit geschaffen. Sie hat für den Weg aufs Siegertreppchen gereicht. Sport, auch Leistungssport ist eben echtes Teamwork. In diesem Sinne: Ich freue mich auf die kommende Wettkampfsaison!

Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, die große Hilfe und das spitzenmäßige Teamwork!!!!

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