GO GOJI GO!

Gojibeeren sind (fast) in aller Munde – und das zurecht. Die kleinen roten Freunde aus Asien sind sogenannte Adaptogene – und haben damit im Reich der Heilpflanzen eine besondere Bedeutung. Adaptogene ermöglichen es uns, uns an Lebenssituationen besser anzupassen – das ist z.B. in stressigen Momenten oder bei sportlichen Höchstleistungen ein echter Vorteil.

Besonders bemerkenswert an den Beeren ist aber ihre sagenhaft hohe Konzentration an Mikronährstoffen: Sie bringen 19 Aminosäuren mit, dazu Tryptophan – einen wichtigen Baustein für unser Glückshormon Serotonin. Neben Spurenelementen wie Eisen und Zink liefern sie vor allem die Vitamine B1, B2, B6 und E, allesamt wichtige Mitspieler in unserem Befinden.

Interessanterweise sind Gojibeeren die einzigen uns bekannten Früchte, deren Konsum eine nachweisbare Auswirkung auf unseren Wachstumshormon-Spiegel hat. Die körpereigene Produktion von Wachstumshormon (Somatropin für alle die’s genau wissen wollen) lässt mit zunehmendem Alter nach. In der Folge verschiebt sich unsere Körperzusammensetzung; Muskeln werden abgebaut, der Körperfettanteil steigt – ein klassischer aber unerwünschter Alterungsprozess.

Dieser Degression können wir entgegenwirken wenn wir die Produktion ankurbeln – und da kommen Gojibeeren ins Spiel. Verantwortlich für die Wirkung ist der hohe Gehalt an Sesquiterpenoiden. Dieser Stoff dämmt Entzündungsprozesse ein (was per se die Zeltstrukturen entlastet) und regt die Hirnanhangdrüse zur Produktion von Wachstums-hormon an. Gemeinsam mit den ebenfalls enthaltenen Aminosäuren L-Glutamin und L-Arginin haben wir also einen echten ‚Forever-Young-Booster‘ in der Hand.

Wichtig für die vielen guten Eigenschaften ist die Herkunft: Bio macht hier wirklich Sinn . Naturnah angebaute Beeren enthalten messbar mehr Vitalstoffe als einfaches Kulturgemüse – achtet also beim Einkauf auf eine kontrollierte Herkunft.

Gojibeeren schmecken prima zusammen mit Nüssen und frischen Beerenfrüchten und geben so auch ein leckeres und funktionales Frühstück ab. Auch kochen kann man mit den Beeren gut – hierzu gibt es hier bald ein paar Rezepte!

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