Ein uHu als Motivation!

„Ich bin jetzt ein uHu!“ sagte mein Cousin im letzten Herbst zu mir, als wir zum Heimspiel vom FC pilgerten. „Du bist was?!“ … „Na, unter Hundert!“

Das war schon ein Ding, wenn man bedenkt, Volkerdass sowohl er als auch ich schon fast unser ganzes Leben lang unter Übergewicht leiden. Und ich bin immerhin fast 40.

Mein Cousin hat mittlerweile 38 Kilo abgenommen – innerhalb eines Jahres! Allerdings mit einem Ansatz, den ich bereits hinter mir habe: konsequentes Kalorienzählen. Das habe ich mit Weight Watchers eine längere Zeit versucht und auch durchaus Erfolg gehabt. Mein Problem ist dabei nur das „Alles Dürfen“. Und je weniger Kalorien man zu sich nehmen darf, desto weniger der „schönen“ Dinge stehen auf dem täglichen Speiseplan – obwohl man sie ja essen dürfte. Ja klar, nur sonst dann nix mehr.

Ich brauchte einen anderen Ansatz mit einem Weg aus der Jojo-Falle, denn mit der Zeit bekam ich auch Angst vor jedem neuen Versuch, da ich insgeheim wusste, dass dieser es dann nur noch schlimmer macht. Und ich brauchte jemanden der mir dabei in den A***h tritt. Dann habe ich Andreas kennengelernt.

Schon nach den ersten Kursen in der Agentur wusste ich: der kann dir helfen. Und zwar nicht bei einer kurzfristigen Diät, sondern bei einer konsequenten und langfristigen Ernährungsumstellung, die einen aus den alten Mustern rausholt. Ich denke, dass der Schlüssel dazu ist, zu verstehen, was bei bestimmten Verhaltens- und Essgewohnheiten passiert und warum das so ist.

Die Entscheidung für das Projekt fällten wir bereits im November 2015. „Aber vor Weihnachten anfangen?!“ Meiner Frau und mir war klar, dass das in dieser Haupt-Party-und-Völlerei-Saison nicht funktionieren kann, zumal nicht nur wir beide sondern auch unser halber Freundeskreis im Dezember Geburtstag haben. Also brauchte es den optimalen Zeitpunkt für den Einstieg und der war auch schnell gefunden: „Aschermittwoch! Fastenzeit! Da macht eh keiner was.“

Es waren zwar noch ein paar Monate bis dahin, aber in diesen konnte ich mich bereits seelisch auf das Bevorstehende vorbereiten. Das war wichtig, denn spontan kann man bzw. ich eine solche radikale Umstellung nicht umsetzen. Und es war die richtige Entscheidung – an Aschermittwoch war dann erstmal alles vorbei. Nur noch Fleisch, Fisch, Gemüse und ab und zu Obst und Eier. Dazu ein paar natürliche Superfood-Supplemente. Das Alles im perfekt abgestimmten Mix sorgt für ein völlig neues Wohlbefinden, besseren Schlaf und mehr Tatendrang – völlig ohne Hungergefühl.

Hört sich krass an, aber was soll ich sagen – es funktioniert! Und es ist einfacher als gedacht, wenn man wirklich konsequent auf alles andere verzichtet. Ich glaube, es wäre mir anfangs wesentlich schwerer gefallen oder sogar unmöglich gewesen, wenn ich nur ein bisschen von allem anderen gegessen hätte. Dann wäre er wieder gekommen, der Heißhunger. So musste ich einfach nur konsequent „Nein“ dazu sagen.

Das Ziel habe ich bis heute klar vor Augen: „uHu!“

 

Beim nächsten mal schreibe ich über meine Erfahrungen in den ersten 2 Wochen.

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