EATABLE ESSENTIALS TEIL 3 – SAMEN, SAATEN, KOKOSPRODUKTE

Samen, Saaten und Kokosprodukte bringen nicht nur Abwechslung in Küche und Kochtopf sondern auch Gesundheit in Körper und Geist. Generell sind es Lebensmittel, die ich nicht nur aus geschmacklichen Gründen einsetze. Vielmehr haben diese ‚Add-On’s‘ echte Funktionen: sie liefern z.B. pflanzliche Proteine, besonders hohe Konzentrationen von Mikronährstoffen, Antioxidanzien und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie liefern komplexe Stärken und gute Fette. Aber das tun sie nur, wenn sie aus einer möglichst natürlichen Erzeugung kommen.

Superfoods sind nur super, wenn sie aus der Natur kommen!

Ich habe wirklich lange nach zuverlässigen Lieferanten gesucht, die über das ganze Jahr hinweg eine gleichbleibend hohe Qualität mit nachvollziehbarer Herkunft ihrer Produkte garantieren können. Mit dem Händler, der die höchsten Ethik- und Qualitätsstandards anlegt habe ich den eat better Shop gegründet. Aber auch für die anderen Quellen in diesem Einkaufsführer lege ich meine Hand ins Feuer: Ich habe alle Produkte getestet, benutze sie selbst und finde sie rundum gut.

Samen & Saaten

Hanfsamen: Hanfkauf ist Vertrauenssache 🙂 Ob geschält oder knusprig in der Schale richtet sich nach der Verwendung. Generell bietet Hanf ein sehr gut bioverfügbares pflanzliches Einweiss. Damit kannst du „mit einer Hand voll Hanf“ aus jedem veganen oder vegetarischen Gericht eine echte Proteinbombe machen. Billige Hanfsamen, auch wenn sie Bio sind, kommen fast immer aus Fernost. Die Produktionsbedingungen sind unklar und damit fallen diese Produkte für mich raus. Mein Freund Mark Weggenmann hat lange nach europäischen Hanfdealern gesucht – und hat sie dann auch gefunden. Das Ergebnis findest du im eat better shop. Mehr zu Hanf und seinen Einsatzmöglichkeiten in der Küche findest du im Blog!

quinoa-897678_1920Quinoa: Ebenfalls ein echtes Superfood und ein toller Proteinlieferant ist Quinoa. Auch wenn auf den ersten Blick reichlich Carbs enthalten sind handelt es sich hierbei um komplexe Stärkeverbindungen, die den Blutzucker nur sehr mäßig beeinflussen. Quinoa ist ein sogenanntes Pseudogetreide, desen Antinährstoffe beim kochen fast komplett zerfallen. Quinoa solltest du unbedingt als Bioware kaufen, so bekommst du das reichhaltige Portfolio an Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen gleich mit dazu. Mark verkauft im eat better shop Quinoa aus einer landwirtschaftlichen Kooperative aus dem peruanischen Hochland. Er kennt die Importeurin Mary Linda, die in Peru selbst vor Ort ist und die Bauern begleitet. Natürlich ist dieser Quinoa fair gehandelt – so dass auch die peruanischen Bauern von ihrer Arbeit leben können.

Chiasamen: Mittlerweile fast verrufen – und das aus gutem Grund! Hast du dich mal gefragt, wie ein praktisch nicht mehr existentes Lebensmittel quasi über Nacht in jedem Supermarkt und Discounter stehen kann? Welche Produktionsmethoden für eine Ertragssteigerung von Null auf Hundert in dieser Zeit nötig sind? Chia ist eines der ältesten bekannten Superfoods der Welt – schon die laufenden Boten des Altertums hatten die kleinen Körner im Gepäck. Neben einer hohen Energiedichte sorgt reichlich Magnesium für schnelle (Muskel-)Entspannung und eine gute Portion Omega3 Fettsäuren für einen regulierten Säure/Basen-Haushalt. Die Chiasamen von Mark stammen ebenfalls aus einem von Mary Linda beaufsichtigten Anbau in der peruanischen Natur. Sie kosten mehr als die Discounterware, dafür stimmen Qualität und Wirkung!

hirseHirse: Für einen schnellen, cleanen Carbload oder einfach als leckere Beilage ist Hirse optimal. Hirse ist ein Getreide – und enthält eine Menge Saponine. Saponine werden in Tumortherapien mit großem Erfolg eingesetzt,stehen aber auch im Verdacht, bei zu hohen Konzentrationen Schäden an den Darmwänden zu verursachen. Also: Hirse immer schön heiß und gründlich waschen. Dabei kannst du den Saponinen bei ihrem Abgang in der Spüle zusehen – es ist das, was so nett schäumt. Nach der Wäsche kocht sich der Rest kaputt – und vermutlich wirst du Hirse auch nicht jeden Tag essen. Also: Bio und Fair Trade ist das Mindeste. Meist kommt Hirse im Supermarkt oder auch in Drogerien aus Russland oder China. Wenn du auf kurze Transportwege und heimische Qualität stehst, empfehle ich dir die Bio-Hirse aus dem eat better Shop!

Buchweizen: Ebenfalls ein Pseudogetreide und bei uns eher aus der osteuropäischen Küche bekannt ist Buchweizen ein erstaunliche vielseitiges Produkt. Gesund ist er noch dazu: Buchweizen ist reich an Protein und mit einem vollständigen Aminosäureprofil am Start. Trotz reichlich kohlenhydraten in komplexxen Stärken wirkt er dank Chiro-Inositol blutzuckersenkend – fast ein Paradoxum der Natur. Genau wie Quinoa kannst du Buchweizen überall statt Reis verwenden. Buchweizen im Supermarkt ist selten Bio. Meinen Buchweizen bestelle ich bei einem Händler auf Amazon. Du kannst problemlos eine größere Menge bestellen. Kühl und trocken gelagert hält Buchweizen sehr lange.

Kokosprodukte

Aroy-D, die perfekte Kokosmilch. Egal ob im Kaffee, oder statt Sahne im Kochtopf: Die thailändische Kokosmilch ist mein absoluter Favorit. Sie ist als eine der ganz wenigen im Handel frei von Emulgatoren und anderer überflüssiger Chemie. Pürierte Nuss, Wasser und sonst nix. Und Aroy-D ist so fein filtriert, dass sie ohne Klumpen und Flocken daher kommt. Insbesondere im Kaffee ist das ein echter Vorteil. Der 500ml Pack von Aroy-D ist – finde ich – die optimale Einheit. Diesen kannst geöffnet binnen einer Woche aufbrauchen, wenn du die angebrochen Packung in den Kühlschrank stellst. Ich bestelle immer 12 oder 24 Stück – dann ist das Porto unerheblich. Hier findest du alle anderen Größen.

kokosKokosflakes: Supervielseitig in der Küche benutze ich Kokosflakes nicht nur in exotischen Gerichten. Insbesondere für Low-Carb-Frühstücke sind sie total interessant: die mittelkettigen Fettsäuren gehen fast genauso schnell ins Blut wie Weißmehl, werden aber insulininaktiv verstoffwechselt. Kurzum bekommst du schnelle Energie ohne Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Die Massenproduktion von Kokosnüssen ist oft weder nachhaltig noch ökologisch vertretbar. Mark hat eine Variante aus Sri Lanka gefunden, bei der die Anbau und Handelswege passen.

Infos und Bezugsquellen zu Kokosfett findest du in den EATABLE ESSENTIALS Teil 1

In Teil 4 geht es um Superfoods & Co … stay tuned!

zu Teil 1 – Öle & Fette
zu Teil 2 – Salzig, würzig, süß

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