Car(b)o-Loading und ReductionWeek

Neues von der Ruder-Front: Die Körperfett-Werte purzeln, die Muskulatur bleibt, die Trainingsumfänge kommen wieder in altbekannte Sphären – und meine Motivation schlägt Purzelbäume.

Da es in meiner Disziplin neben der ruderischen Leistung auch darauf ankommt ein Wettkampfgewicht von 59 kg auf den Punkt zu bringen und nach der Waage in nur zwei Stunden die Speicher zielführend aufzufüllen, stand am letzten Wochenende ein Tag Carbo-Loading an. Dabei ging es darum zu sehen, inwieweit sich das Gewicht durch die aufgenommenen Kohlenhydrate verändern, denn:

Glykogen, die Speicherform von Kohlehydraten im Körper, bindet Wasser.

20160528_0755052016-06-05 08.52.28Morgens gab es Frühstückspfannkuchen mit Obst,
mittags durfte ich mir ausnahmsweise Frozen Joghurt  zusammen mit ein paar weiteren „Goodies“ gönnen und zu Abend kam eine Kartoffel-Quiche mit Spargel auf den Tisch.

20160528_203508

Der große Gewichts-Schock am nächsten Morgen blieb glücklicherweise aus, denn es bewegte sich alles in erwartetem Rahmen. Der Car(b)o-Loading-Tag bekam mir sogar ziemlich gut: Ich vertrug die kohlenhydrathaltigen Lebensmittel super und konnte am nächsten Belastungstag im Boot richtig Dampf machen.

Seither befinde ich mich ernährungstechnisch wieder in der Reduktions-Phase und verzichte auf Kohlenhydrate und fettreiche Lebensmittel. Dank meines angepassten Ernährungsplans von Andreas und dem ein oder anderen Superfood habe ich aber dennoch ausreichend Power für das Training bei Markus B. und auf dem Wasser. Große Unterstützung bei der Beschaffung qualitativ hochwertiger Energiequellen bekomme ich von der Landmetzgerei Hamacher (Fleisch) und Familie Weggenmann (Nüsse und Trockenfrüchte).

Auch hinsichtlich des Säure-Basen-Haushalts hat sich in den letzten drei Wochen einiges getan. Ich wache morgens nicht mehr ganz so „sauer“ auf, wie noch vor Beginn meiner Ernährungsumstellung und den Behandlungen bei Heilpraktikerin Ursula Steinhorn. Das macht sich körperlich vor Allem durch einen reduzierten Muskeltonus und eine schnellere Regeneration bemerkbar.

Wie es weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die „heiße“ Phase der Wettkampfvorbereitung startet langsam aber sicher. Andreas und ich werden uns zusammensetzen und eine Ernährungsstrategie für die drei Regatta-Tage in Zagreb (Kroatien) austüfteln, das Training an Land und auf dem Wasser wird nochmal angezogen und es gilt weiterhin: Der Speck muss weg, die Muskulatur soll bleiben.

 

 

Facebook Comments

Lass mich wissen was du denkst!